Arbeitsplatte pflegen und reinigen
Eine Arbeitsplatte hält viele Jahre, wenn man drei Dinge respektiert: die Oberfläche, die Kanten und die Fugen. Hier steht, was das konkret bedeutet.
HPL und Kompaktplatte reinigen
Warmes Wasser, Spülmittel, weiches Tuch. Das reicht für fast alles. Hartnäckige Flecken löst ein handelsüblicher Haushaltsreiniger ohne Scheuermittel. Was der Oberfläche schadet: Scheuerpulver, Stahlwolle und Topfkratzer, sie mattieren das Dekor dauerhaft.
Heiße Töpfe gehören auf einen Untersetzer. Kurzer Kontakt macht einer HPL-Platte nichts aus, ein Topf direkt vom Herd kann aber Glanzstellen oder Blasen hinterlassen. Und geschnitten wird auf dem Brett: Die Oberfläche ist hart, aber ein Messer ist härter.
Der wichtigste Punkt: Wasser an Kanten und Fugen
Die Fläche selbst ist dicht. Empfindlich sind die Stellen, an denen Wasser in die Trägerplatte ziehen kann: Schnittkanten, Ausschnitte, die Fuge an der Spüle. Stehendes Wasser dort nicht über Nacht liegen lassen, defekte Silikonfugen erneuern. Wer das beachtet, hat an einer HPL-Platte jahrzehntelang Freude.
Massivholz will Öl
Geölte Holzplatten brauchen je nach Nutzung zwei- bis viermal im Jahr eine dünne Schicht Pflegeöl, an Spüle und Arbeitsbereich öfter. Wasserränder und kleine Kratzer verschwinden mit feinem Schleifpapier und frischem Öl. Genau das ist der Charme von Massivholz: Die Platte lässt sich immer wieder auffrischen.
Mineralstoff
GETACORE ist porenfrei und braucht keine Spezialpflege. Feiner Haushaltsschwamm und Reiniger genügen, matte Stellen und Kratzer kann der Fachbetrieb ausschleifen.
Fragen zur Pflege Ihres Dekors beantworten wir direkt: Kontakt aufnehmen. Wenn die Platte nicht mehr zu retten ist, schneiden wir die neue nach Maß zu.